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26. Juli 2016
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VDV Akademie

6. VDV-Marketing-Kongress

Mobilität 3.0 – die Chancen des ÖPNV

VDV-Marketing-Kongress

Im Fokus des 6. VDV-Marketing-Kongresses „Mobilität 3.0 – die Chancen des ÖPNV“ am 14./15. März 2013 in Nürnberg standen die Zukunft des Mobilitätsmarktes und die sich daraus ergebenden Anforderungen an den ÖPNV, seine Unternehmen und deren Marketing-Strategien. Klimaveränderung, Demografischer Wandel, Staatsschuldenkrise, steigende Mobilitätskosten sowie weiter steigende Mobilitäts- und Informationsbedürfnisse sind dabei wichtige Stichworte.

Der Trendforscher Sven Gábor Jánszky von der 2b AHEAD Think Tank GmbH, Leipzig, sagt dabei einen interaktiven Touch-Point-Monitor als Mobilitätsassistent im Badezimmerspiegel oder mit dem Handy auf einem intelligenten Couchtisch als Kommunikationstrend für das Jahr 2023 voraus. Es gelte, die Kunden und ihre Bewegungen zu beobachten und sie über ein „mitlernendes System“ am Beginn des Tages zuhause mit auf sie persönlich zugeschnittenen Angeboten für die Tagesmobilität abzuholen.

VDV-Vizepräsident Ingo Wortmann sieht für die Entwicklung des ÖPNV zum Mobilitätsdienstleister die Strategie einerseits das Zusammenstellen eines Mobilitätspakets mit Kooperationspartner in den Bereichen Car-Sharing, Rad-Verleih und Taxi mit finanziellen Rabatten für die Kunden und andererseits das Weiterentwickeln der Informationsplattform mit den Medien Internet, Smartphone, Tablet-PCs und Apps, sie Echtzeitinformationen, Routennavigation und Ticketing mit Informieren, Buchen, Kaufen und Bezahlen ermöglichen. Es gelte, heterogene Kundenbedürfnisse zu berücksichtigen und flexible bezahlbare Mobilitätsangebote vorzuhalten.

In verschiedenen Sessions wurden dann Schwerpunktthemen ausführlicher behandelt und diskutiert. So gelte es, im Mobilitätsverbund die vorhandene Marktposition des ÖPNV als Mobilitätsdienstleister im Hinblick auf Kundenbasis, Bekanntheitsgrad und Vor-Ort-Präsenz zu nutzen. Die verschiedenen Formen von Social-Media müssten von den Unternehmen stärker für die Kommunikation mit den Kunden genutzt werden. Neue Lebensabschnitte der Kunden sollten mehr als Ansprache-Anlässe zur Kundenbindung genutzt werden. So müsste z.B. die wachsende, aber heterogene 60+-Zielgruppe differenzierter angesprochen werden. Beim ÖPNV-Markt im ländlichen Raum soll der Werkzeugkasten für nachfragegerechte Angebote in einem Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums betriebswirtschaftlich untersucht und unterfüttert werden. Schließlich wurden die Bedeutung und verschiedene Ansatzpunkte von Kundenorientierung und Kommunikation intensiver behandelt. (fb)

Marketingkongress 2013

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