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Lernwelten

#eLearningNetzwerkTreffen: LMS in Verkehrsunternehmen

Das #eLearningNetzwerk konnte 2024 ganze drei digitale Treffen organisieren und auch 2025 sollte es gut starten. Erstmalig in 2025 hieß es am 04.03.2025 wieder: #eLearningNetzwerktreffen. Auch für Verkehrsunternehmen ermöglicht die Digitalisierung eine immer zugänglichere und kontinuierliche Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden. Hier kommen Lernmanagementsysteme (LMS) ins Spiel, die jedoch nicht von allen genutzt werden oder zumindest nicht vollumfänglich genutzt werden (können). Dabei bilden LMS das Rückgrat moderner Weiterbildung und unterstützen Unternehmen in hohem Maß dabei, Schulungen effizient, skalierbar und individuell anzubieten.

Fröhliche Frau chattet online mit Freunden

ecadia - Das LMS der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF)

Anders als bei den vorangegangenen Netzwerktreffen haben wir dieses Mal ein Best Practice Beispiel direkt zu Anfang des Treffens. Lea Laubach der VGF stellt das vom Unternehmen genutzte LMS ecadia vor – wie die Projektschritte innerhalb der VGF aussahen, wie die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat funktioniert und wie ecadia vom Unternehmen genau genutzt wird – inklusive praktischer Einblicke in das LMS.

Die Barcamps

Auch neu dieses Mal: Es gibt ein Oberthema, das da heißt: LMS! Gerade auch mit dem Vortrag der VGF bietet sich diese Vorgehensweise an. Unteranderem auch, weil die Themen im Bereich Digitale Lehre immer umfangreicher werden und eine Sortierung der Grundthemen vermutlich auf Dauer zu besserem Austausch und guter Dokumentation der Ergebnisse führt.

Umgesetzt werden zwei Barcamps:

  1. Content(-erstellung) und LMS
  2. LMS und Technik (Schulung)

Die Teilnehmenden arbeiten wieder mit dem für das Netzwerktreffen angelegte Conceptboard, wo sie ihre Ausgangssituationen, Fragen und Ideen sammeln können. Daraus sollen dann Lösungskonzepte entwickelt und erste To Do’s abgeleitet werden.

Der Aufbau des Templates für die Gruppen bleibt dabei bestehen:

Vorlage eines Conceptboard, in dem Teilnehmende des #eLearning-Netzwerktreffens ihre Ausgangssituationen, Fragen und Ideen sammeln können, um daraus Lösungskonzepte entwickeln und erste Aufgaben ableiten zu können.

Content(-erstellung) und LMS

Ein Paradebeispiel für die Probleme bei der Einführung der Digitalen Lehre und LMS zeigt das Beispiel der HEAG mobilo: keine Endgeräte für Fahrpersonal und geringer Zugang zu Endgeräten für die Werkstatt. Vor dieser Herausforderung stehen mehrere Verkehrsunternehmen des Netzwerks und es ist auch regelmäßig bei den Treffen ein Thema. Der Austausch der Gruppe bezieht sich aber vor allem auf den Content und die Contenterstellung. Es kommen Fragen auf, wie:

  • Wer nutzt den Content und ist es freiwillig oder Pflicht?
  • Gibt es ein Budget für die Kurse?
  • Wer hält im Unternehmen die Inhalte aktuell?
  • Gibt es einzelne Mitarbeitende, die sich mit dem Thema auseinandersetzen?
Der Screenshot zeigt die Sessionergebnisse der Gruppe Content und Lernmanagementsystem des digitalen #eLearning-Netzwerktreffens vom 04.03.2025.

Konkrete Umsetzungen kann die Gruppe (noch) nicht erarbeiten. Aber erste Ideen werden diskutiert, darunter: Fachliche Mitarbeitende verschiedener Bereiche zur Expert*innen der Content-Erstellung ausbilden, Digitale Lerncafés und davon losgelöste Lern-Räume. Eine Idee bezieht sich auf das „digitale Wohnzimmer“ des Netzwerks: Die Train-Station, wo eine Gründung eines „Creator Cafés“ vorgeschlagen wird, wo es rein nur um den Austausch untereinander zu spezifischen Content-Themen geht.

Auch ein Punkt: Lerninhalte untereinander vor allen Dingen deutschlandweit teilen und offen zur Verfügung stellen. Da bietet ebenfalls die Train-Station mit ihrem Marktplatz ein Tool. Zum Marktplatz und den bereits geteilten Lerneinheiten geht es hier lang.

LMS: Lern- und Transferprozesse

Diese Gruppe stellt sich der großen Frage: Welche Möglichkeiten gibt es, möglichst automatisiert aus dem LMS Prozesse anzustoßen, die den weiteren Lernprozess nach einer Bildungsmaßnahme unterstützen?

Der Screenshot zeigt die Sessionergebnisse der Gruppe Lernmanagementsystem und Lern- und Transferprozesse des digitalen #eLearning-Netzwerktreffens vom 04.03.2025.
© VDV-Akademie

Denn das ist einer der vielen Vorteile von LMS: Es können automatisierte Prozesse innerhalb des Unternehmens – sichtbar für Lernende oder nicht – eingeführt werden. Und hier hat die Gruppe einige Ideen gesammelt:

  • Learning Journeys
  • Recaps
  • Vor- und nachgelagerte Web Based Trainings (WBT)
  • Sinnhaftigkeit festhalten (Was, Warum, Wieso, Wie) und kleine Aufgaben verteilen
  • Führungskräfte miteinbeziehen
  • Lernerfolgsbestätigung über Gamification

Fazit

Wir haben bei diesem Treffen einiges mitnehmen können und der Austausch untereinander hat viele Mitarbeitende der Verkehrsunternehmen zum Nachdenken angeregt.

Wir von der VDV-Akademie begrüßen diesen Austausch und die Neugierde für neue Implementierungen besonders.

Denn eines lässt sich festhalten: Ein modernes LMS ist für Verkehrsunternehmen eine strategische Investition in die Zukunft. Es ermöglicht nicht nur eine effizientere Weiterbildung, sondern unterstützt auch die langfristige Sicherung von Qualifikationen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die Digitalisierung macht auch vor der Weiterbildung nicht Halt – wer heute investiert, profitiert morgen von besser geschulten, motivierten Mitarbeitenden.

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Autor:in

Annika Gollnik Portrait Webseite Annika Gollnik

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