Seminar
Grundlagenseminar zur Standardisierten Bewertung
Die Finanzierung von Neu- und Ausbauvorhaben im ÖPNV erfolgt seit Jahrzehnten maßgeblich unter Einbeziehung der Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, GVFG).
Aufgrund der Vorgaben des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) und der Bundeshaushaltsordnung (BHO) muss dazu eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung erfolgen, da es sich um Vorhaben mit einer erheblichen finanziellen Bedeutung handelt.
Der Nachweis der Förderwürdigkeit erfolgt durch das Verfahren der Standardisierten Bewertung. Diese ermöglicht eine einheitliche Bewertung örtlich, technisch und verkehrlich unterschiedlicher Vorhaben nach gleichen Maßstäben. Dabei werden betriebswirtschaftliche Faktoren sowie Vor- und Nachteile für die Fahrgäste und Auswirkungen auf die Allgemeinheit berücksichtigt. Durch die Erhöhung der GVFG-Mittel des Bundes können in den nächsten Jahren tendenziell mehr Projekte gefördert werden. Daher sind künftig noch mehr Vorhaben als bislang einer Standardisierten Bewertung zu unterziehen.
Das Seminar gibt Ihnen einen Einblick in die Grundlagen und die Durchführung einer Standardisierten Bewertung. Die Vermittlung der Inhalte wird dabei durch einige praxisbezogene Übungen ergänzt, um die Anwendung des Verfahrens zu veranschaulichen.
Zielgruppe
Verantwortliche und Projektleiter*innen, Fachplaner*innen und Mitarbeitende von Verkehrsunternehmen, Gebietskörperschaften, Ingenieurbüros und Zuwendungsgebern, die Standardisierte Bewertungen vorbereiten, durchführen und begleiten.
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