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Nachhaltigkeit in Verkehrsunternehmen

Cover Podcastfolge 96 von "Nächster Halt", Titel: Nachhaltigkeit in Verkehrsunternehmen, Gäste: Mareike Rehl und Dominik Schiller, Moderation: Catharina Goj

Nachhaltigkeit in Verkehrsunternehmen

Nächster Halt – Folge 96

Mit Mareike Rehl und Dominik Schiller

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Mit dem Lieferkettengesetz und dem Energieeffizienzgesetz setzt die Bundesregierung zwei EU-Vorgaben um, mit denen alle Verkehrsunternehmen bereits in Berührung gekommen sein dürften. Beide unterstützen ein Ziel: Die globale Transformation zu einer sozial und ökologisch nachhaltigeren Gesellschaft.

Neben der Politik ist die Wirtschaft ein weiterer wichtiger Akteur. Im Gegensatz dazu agieren Unternehmen meist aber auf lokaler Ebene. Sowie zum Beispiel die Freiburger Verkehr-AG und die ÜSTRA. Die oben genannten Normen spielen schon heute eine große Rolle in der Arbeit unserer Gäste Mareike Rehl und Dominik Schiller. Mareike Rehl ist Referentin für Nachhaltigkeitsmanagement und im Vorstandsbüro bei der Freiburger Verkehrs-AG, Dominik Schiller arbeitet im Stabsbereich Betrieb bei der ÜSTRA. Sie sind dafür verantwortlich, konkrete ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Handlungsmaßnahmen zu verankern.

Um zwei Beispiele zu nennen: Die Freiburger Verkehrs-AG hat das Führungskonzept „Nachhaltiges Leadership“ eingeführt. Das Konzept steht auf zwei Säulen – einem Nachhaltigkeitsmanagement und Leadership. Das integrierte Nachhaltigkeitsmanagementsystem dient als Steuerungsinstrument in allen Unternehmensbereichen und allen Hierarchieebenen. Leadership soll alle Führungskräfte in die Lage versetzen, einen Kulturwandel zu etablieren. Die ÜSTRA hat in Vergangenheit viele Einzelmaßnahmen umgesetzt wie verschiedene Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsmanagement oder der elektrifizierte Stadtbahnverkehr – jedoch diese nie in einem ganzheitlichen Kontext gesehen. Diese Maßnahmen wurden nun in einer Nachhaltigkeitsstrategie gebündelt. Kern dieser Strategie ist ein integriertes Managementsystem. Alle Unternehmensbereiche sollen sich in der Strategie wiederfinden und in der Lage sein, konkrete Maßnahmen zu definieren. Wie in Freiburg auch müssen es dabei aber nicht immer nur die großen, öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen sein. Licht ausschalten, wenn man einen Raum verlässt, ist eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung.

Man könnte letztlich meinen, dass Verkehrsunternehmen von Natur aus nachhaltig seien, da sie mit ihrem Kerngeschäft erheblich zur Verkehrswende beitragen. Doch es geht noch viel mehr!

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Catharina Goj

Mediendesignerin UI/UX & New Learning

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