Tagung
Barrierefreiheit im ÖPNV
„Barrierefreiheit im ÖPNV“ – Wie sieht die ideale Haltestelle als zentrale Schnittstelle eines barrierefreien ÖPNV-Systems aus?
Haltestellen sind die Visitenkarten des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und das Tor in die Fahrzeuge. An der Barrierefreiheit beim Fahrgastwechsel wird die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Systems wie kaum an keiner anderen Stelle im ÖPNV-System festgemacht und deutlich, dass Herstellung der Barrierefreiheit Systemarbeit ist. Insbesondere an der Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Haltestelle müssen die Systeme ineinandergreifen und können nicht unabhängig voneinander gedacht werden. Neue Herausforderungen entstehen durch ergänzende ÖPNV-Bedienformen, beispielsweise autonom fahrende Fahrzeuge oder On-demand-Verkehre die andere Fahrzeuggrößen oder andere Bedienkonzepte aufweisen.
Mit unser diesjährigen Veranstaltung „Barrierefreiheit im ÖPNV“ stellen wir Haltestellen im ÖPNV mit dem Übergang ins Fahrzeug in den Mittelpunkt. In verschiedenen Formaten hören wir Impulse, schauen uns Best-Practise-Beispiele an und möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Themen:
- Kampf um Zentimeter: 10 Jahre hohe Haltekante beim Bus
- Wo hakt es heute noch? Impulse für zukünftige Regelwerksfortschreibungen, Förderprogramme und Fahrzeugkonzepte
- Wie kann Fahrzeugtechnik unterstützen und wie viel Technik braucht es?
- Wohin mit der Haltestelle? Neue Fahrzeugkonzepte und Konsequenzen für die Haltestellenplanung
- Gemeinsam zur perfekten Haltestelle - Netzwerke als Impulsgeber und Problemlöser?
- Der Schienenersatzverkehr lässt grüßen: Wie kann Barrierefreiheit bei temporären Haltestellen und Übergangsphasen hergestellt werden?
Wir laden Fachleute aus Verkehrsunternehmen, - verbänden und aus der Fahrzeugindustrie, Menschen mit Behinderungen und deren Vertretungen, Straßenbaulastträger und Planungsbüros herzlich ein, sich gemeinsam über aktuelle und zukünftige Entwicklungen einer barrierefreien Mobilität im ÖPNV auszutauschen.
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